• Wir erzielen nachhaltigen Wandel durch Spiel und Sport

    Right To Play nimmt im Bereich „Sport für Entwicklung und Frieden“ eine Vorreiterrolle ein. Spiel und Sport leisten einen wesentlichen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

    Erfahren Sie mehr darüber in den folgenden Beispielen:

    Ziel 1: Die Armut in allen ihren Formen beenden

    PLAY_1.jpgDie indigene Bevölkerung in Kanada wächst. Leider ist auch die Armutsrate unter den Kindern und Jugendlichen in den indigenen Gemeinden beispiellos.

    Im Rahmen des PLAY Programms (Promoting Life-skills in Aboriginal Youth) arbeitet Right To Play eng mit den indigenen Gemeinden zusammen, um die komplexen Probleme die zu Armut führen ganzheitlich anzupacken. In den spielerischen Aktivitäten lernen Kinder und Jugendliche Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Führungsqualitäten zu entwickeln. Diese Fähigkeiten unterstützten sie darin, ihre Ausbildung abzuschliessen und eine sinnstiftende Arbeit zu finden.

    82% der Partner-Gemeinden im PLAY Programm berichten, dass die Kinder und Jugendlichen mit mehr Zuversicht in die Zukunft blicken.

    Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen

    Handwashing.jpgDurch pädagogische und spielbasierte Aktivitäten lernen Kinder, sich vor Krankheiten zu schützen. Unsere Spiele vermitteln praktisches Wissen und Fähigkeiten, die Leben retten können: zum Beispiel, sich die Hände gründlich zu waschen.

    Es scheint einfach, doch mangelnde Hygiene ist eine ernst zu nehmendes Risiko und kann zu schwerwiegenden Durchfallerkrankungen führen, an denen heute noch täglich mehr als 2'000 Kinder sterben.*

    Die Spiele lassen sich einfach auf den Alltag anwenden und motivieren die Kinder, ihr Wissen auch mit ihren Familien und Freunden zu teilen.

    * http://www.cdc.gov/healthywater/global/diarrhea-burden.html

    Ziel 4: Hochwertige Bildung

    chatila-camp_1.jpgKinder lernen am einfachsten, wenn sie Spass dabei haben. Indem Spiele in den Unterricht integriert werden, können Lehrer  eine positive Lernatmosphäre schaffen und die Kinder aktiv  in den Unterricht miteinbeziehen.  Die Kinder hören aufmerksamer zu, engagieren sich tatkräftig im Unterricht und sind motivierter, die Schule zu besuchen.

    „Ich war überrascht wie die spielerischen Aktivitäten die ganze Klasse dazu motiviert haben, aktiv am Unterricht teilzunehmen, zu lernen und diese Erfahrung zu teilen," sagt die palästinensische Lehrerin Ayed Jaa'ysa.

    Ziel 5: Geschlechtergleichheit

    Junior Leader Girls.jpgDie Hälfte der Kinder in unseren Programmen sind Mädchen. In einigen Ländern sind sie sogar in der Mehrheit. In Pakistan beispielsweise sind 56% der rund 180'000 Kinder, die an unseren Programmen teilnehmen, Mädchen.

    Wieso ist es uns so wichtig, dass Mädchen in unseren Aktivitäten integriert werden? Durch Spiele können wir Mädchen über ihre Rechte aufklären und sie stärken ihr Selbstvertrauen. Zudem vereinfachen Spiele sensible Gespräche. Zum Beispiel über die reproduktive Gesundheit. Die Spiele helfen aber auch Barrieren abzubauen, welche die Mädchen vom Schulbesuch abhalten. Wenn Mädchen und Jungen zusammen spielen, können bestehende Geschlechternormen beeinflusst werden und Gespräche über die Rolle der Frauen in der Gesellschaft angeregt werden. Die Spiele helfen den Jungen, den Eltern und der Gemeinschaft, die Mädchen in einem neuen Licht zu sehen. Sie haben so einen nachhaltigen Einfluss auf die Geschlechtergleichheit.

    Ziel 16: Frieden und Gerechtigkeit

    Peace.jpgMehr als 230 Millionen Kinder leben in Ländern und Gegenden, die durch bewaffnete Konflikte geprägt sind.*

    Spiel und Sport kann keine Kriege beenden, aber es sind wirkungsvolle Mittel, um Zusammenarbeit und Kooperation unter den Kindern zu fördern. Die spielerischen Aktivitäten bringen ein bisschen Normalität in das Leben der konfliktgeprägten Kinder. Gleichzeitig nutzen wir die pädagogischen Spiele, um den Kindern Empathie, gegenseitigen Respekt und Konfliktlösungsfähigkeiten zu vermitteln und so Hoffnung für eine friedliche Zukunft zu schöpfen.

    * https://www.unicefusa.org/press/releases/unicef-more-1-10-children-living-countries-and-areas-affected-armed-conflict/21551


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